18.07.2011, 15:29 Uhr | Nina von der Bey
Die Modemagazine zeigen lauter hübsche Bikinis - getragen von Models mit Größe 34, flachem Bauch, kleinem Busen und Knackpo. Sieht schön aus, nur leider wartet nicht jede Frau mit solchen Traummaßen auf. Die deutsche Durchschnittfrau ist mit Hüftgold, großem Busen und prallen Schenkeln gesegnet. Egal, welchen Makel Sie an Ihrer Figur finden, wir verraten, welcher Bikini zu Ihren Rundungen passt.
Bei den großen Modeketten hängen in dieser Saison fast ausnahmslos Triangle- und Bandeau-Bikinis. Hübsch, doch problematisch, denn die zarten Träger halten keinen Busen, der über Körbchengröße B hinausgeht. Zudem sind in diese Modelle meist keine Bügel eingearbeitet, so dass keine stützende Wirkung erzielt werden kann. Das gilt auch für trägerlose Bandeau-Bikinioberteile: Sie halten nicht und verrutschen schnell. Frauen mit großem Busen sollten keinesfalls zu solchen Modellen greifen. Ungewollte Enthüllungen im Wasser oder auf der Liegewiese sind vorprogrammiert.
Für einen großen Busen gilt: Üppige Rundungen müssen ihrer Fülle entsprechend verhüllt werden, nur so werden Sie perfekt in Szene gesetzt. Gut eignen sich Bikinioberteile, die wie ein BH geschnitten sind. Mit Bügeln und Häkchenverschluss sorgen sie für Sicherheit und einen angenehmen Tragekomfort. Zudem sollten Sie darauf achten, dass das Modell Ihrer Wahl breite Träger hat, denn auch sie wirken der Schwerkraft entgegen und stützen den Busen.
Haben Sie breite Hüften und einen fülligen Po, sollten Sie Extreme meiden. Dazu gehören tief ausgeschnittene Bikinihosen. Ideal sind Hosen mit Hot-Pants-Schnitt, die Beine und Po dezent kaschieren. Achten Sie darauf, dass das Höschen in gedeckten Farben gehalten ist und dem Betrachter nicht zuerst ins Auge fällt. Das Oberteil darf dafür umso extravaganter sein.
Sind es hingegen kurze Beine, die Ihnen bei der Bikini-Wahl Unbehagen bescheren, sollten Sie zur tief ausgeschnittenen Bikinihose greifen. Sie verlängert das Bein optisch in Richtung der Hüften. Wichtig ist, dass die dreieckig geschnittene Hose perfekt sitzt. Ist sie zu groß oder zu klein, wirken Sie darin verloren. Auch sollten Sie sich keinesfalls zu einem ständigen Hochziehen - damit die Beine schön lang wirken - hinreißen lassen. Am besten sind unifarbene Hosen. Muster setzen die Proportionen unvorteilhaft in Szene.
Noch ein Tipp zum Schluss: Nehmen Sie sich für den Bikini-Kauf Zeit und gehen Sie nicht nur in Filialen der großen Modeketten. Diese richten sich oftmals nach der Mode, nicht aber nach den figurtypischen Problemen ihrer Kundschaft. So wird es schnell frustrierend, mit Körbchengröße D zwischen lauter Mini-Bandeau-Bikinis zu stehen, oder mit breiten Hüften nur knappe Taillenhöschen vorzufinden. Gehen Sie lieber in ein Wäschefachgeschäft. Dort finden sich in der Regel Modelle für alle Größen und Figurprobleme. Zudem kann man Sie dort professionell beraten.
Ratgeber: Brasilian Waxing für die Bikinizone
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Nina von der Bey
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