07.07.2009, 09:33 Uhr | Nina von der Bey
Die Hängebluse ist ein echter Hingucker - ganz ohne Kragen. (Foto: heine)Blusen sind steif, unbequem und spießig, um nur einige Vorurteile zu nennen, gegen die das geknöpfte Damenhemd zu kämpfen hat. Dabei ist Bluse längst nicht mehr gleich Bluse. Auf den Modenschauen tummeln sich schöne Modelle, die leicht und freizeittauglich sind. Die neuen Oberteile sind leger, sportlich-schick und farbenfroh. Besonders modisch sind Karo-Muster, Königsblau und Beerentöne. Wir zeigen die schönsten Stücke.
Fotoshow Blusen - angesagte Modelle
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Zehn Shopping-Tipps Fehlkäufe vermeiden
In der Freizeit trägt Frau das Hemd bunt gemustert, tailliert, weit, kurz oder lang. Trompeten- und Puffärmel, transparente Stoffe und neue Schnitte sind heute angesagt. Dabei kann die Bluse weit fallen wie eine Tunika und ganz 80er-like mit einem Gürtel gerafft werden. Auch Schleifen sind wieder "in" und schaffen Hingucker-Qualitäten. Längst muss es auch nicht mehr die Knopfleiste sein, die sich in Mitten der Bluse findet: Wickelblusen und Hemden ohne Verschlussleiste sind genauso angesagt. Besonders bei Frauenhemden im Folklore-Look oder bei Teilen mit stylischen Rüschen sieht das Oberteil ohne Knöpfe lässig aus.
Tragbar ist die Bluse zu jedem Beinkleid. Ob zu Bleistift- oder Glockenrock, zu engen Röhrenjeans oder zur topmodernen Marlenehose: Mit dem facettenreichen Hemd wirken Sie stets angezogen. Aber Achtung: Auch hier gilt der Grundsatz: Zu einer weiten Bluse gehört ein enges Unterteil und umgekehrt. Schöne Effekte können entstehen, wenn die Bluse je nach Look in die Hose oder den Rock gesteckt erscheint. Taillierte, kurze Modelle sehen toll aus, wenn sie locker über den Hosenbund fallen. So wird Ihre feminine Silhouette perfekt betont.
Haben Sie keinen Job mit Dresscode, möchten aber sportlich schick daher kommen, gilt es einen weitere Tipp zu beachten damit Sie nicht auffallen wie ein Paradiesvogel: Hat die Bluse einen klassischen Schnitt, können sie gerne bunte Karomuster oder ausgefallene Farben wählen. Zu einer hellen, geradlinigen Hose oder einem schlichten Rock bekommt das Oberteil dann die gewünschte Aufmerksamkeit. Ein ausgefallener Schnitt hingegen sollte mit dezenten Mustern kombiniert werden. So erhalten die neuen Trendteile auch Einzug ins Büro.
Im weiblichen Kleiderschrank hat die Bluse eine lange Tradition: Um 1900 trug Frau die gute weiße Bluse sonntags zum Kirchgang. Einem ähnlichen formellen Zweck dient das Oberteil heute nur noch in Büros von Banken und Wirtschaftsunternehmen. Hip war in den 80-er Jahren das Damenhemd mit riesigen Schulterpostern. Angesagt sind auch sie wieder, aber eben nicht überall tragbar, denn wie bei vielen modischen Errungenschaften drängt sich auch hier wieder eine Frage auf - nämlich die nach dem Geschmack.
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