23.05.2011, 14:35 Uhr | dpa/ vdb
Die Fashion Week Berlin 2011 hat begonnen. Designer wie Lena Hoschek, Lala Berlin und Dimitri zeigen ihre neuen Kollektionen für die Herbstmode 2011. Zum Auftakt der Fashion Week lud außerdem die Messe Bread & Butter in den "Absolute Cotton Club" mit Spieltischen, Burlesque-Tänzerinnen und Boxkämpfen. "Mode ist ja ein weites Feld", sagt Messechef Karl-Heinz Müller.
Im Festzelt auf dem Bebelsplatz stellen diesmal Rena Lange, Dimitri, Guess Jeans, Escada Sport, Michael Michalsky und Hugo Boss ihre Kreationen für die Herbstmode 2011 vor. Gerne präsentieren sich die Designer auch "offsite" im Museum oder in einem alten Kraftwerk. Zum Auftakt zeigt das belgische Duo A.F. Vandevorst Strickwaren in Naturfarben wie Braun und Beige. Leitmotiv der Kollektion ist ein roter Wollfaden auf Strumpfhosen oder am Rücken. Bei der Show gibt es auch den ersten blanken Busen der Fashion Week. Die Gesichter der Models sind allerdings von den Haaren verdeckt.
Danach ist die Österreicherin Lena Hoschek mit ihrer von den 50er Jahren inspirierten Garderobe an der Reihe. Mode im Retrolook, das funktioniert noch immer. Ein Hingucker: Kleine Mädchen mit weißen Strumpfhosen, die die gleichen Outfits tragen wie die großen Models.
Ein paar Kilometer Luftlinie weiter, auf dem alten Flughafen Tempelhof, wird parallel die Modemesse Bread and Butter veranstaltet. Wer ein "Jeanser" ist, also beruflich mit den blauen Hosen, Streetwear und Markenklamotten zu tun hat, für den ist die halbjährliche Bread & Butter ein Pflichttermin. Von wummernden Bässen begleitet strömen tausende Fachbesucher in die historische Schalterhalle. 600 Marken sind in den riesigen Hangars dabei, von Woolrich bis Desigual, von Bench bis Adidas.
Ein großer Trend: Die Hosen werden individueller. Levi's vermaß 60 000 Frauen im 3D-Verfahren und entwickelte daraus drei Varianten, die passen sollen wie angegossen. Die "Curve ID" kommt laut PR-Manager Christian Meister gut an. "Offensichtlich gab es immer viel Frust bei Frauen." Bei den Männern ist nach den Röhren-Jahren wieder der gerade Schnitt gefragt. Das sieht besser zu derben Schuhen wie Dr. Martens aus. Ach ja: auch Jeans mit Schlag sind mit der Herbstmode 2011 wieder da.
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dpa/ vdb
Plastefuchs schrieb:
am 23. Januar 2011 um 19:08:57
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ts ts ts
Ich frag mich bloß, wer diesen Mist anziehen soll...
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