23.02.2011, 10:40 Uhr | lac
Bei der London Fashion Week zeigen die Models viel Haut - und Knochen. (Foto: dpa)
Dünn, dünner, am dünnsten - extrem schlanke Models galten lange als Schönheitsideal. Dann schien sich die Haltung der Modebranche zu wandeln: Bei Modeschauen in Madrid und Mailand zum Beispiel dürfen seit 2006 Models mit einem Body-Mass-Index unter 18 nicht mehr mitlaufen. Doch verflogen ist der bedenkliche Magerwahn damit noch lange nicht. Bei der aktuellen London Fashion Week zeigt sich: Dünn ist in der Modewelt immer noch in.
Während Spanien, Italien und zuletzt auch Australien Verbote für Magermodels verhängt haben, gibt es eine solche Regelung in England nicht. Zwar wurde 2007 eine Kommission gegründet, die die Gesundheit von Models untersuchen soll, die bei der London Fashion Week auftreten. Allerdings haben die unverbindlichen Empfehlungen dieser Kommission - so sollen die Models beispielsweise ein ärztliches Attest vorlegen - scheinbar wenig bewirkt.
Pralle Formen gibt es auf den Londoner Laufstegen jedenfalls kaum zu sehen. Stattdessen: spindeldürre Beine, hagere Arme, hervorstehende Rippen und Beckenknochen. Models mit ausgemergelten Körpern sind die Stars der Szene. Wie die englische Zeitung Daily Mail berichtet, musste eine Designerin ihre Kleider sogar enger nähen lassen, weil sie kein Model mit der passenden, "großen" Größe fand. Die Autorin des Daily Mail-Artikels schätzt den Body-Mass-Index eines der beliebtesten Models auf 15 - gesund wäre ein BMI ab 18,5.
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Zwar behaupten die meisten Models, die auf ihr Gewicht angesprochen werden, dass sie normal essen. Doch nicht immer entspricht das der Wahrheit. Wie gefährlich der Magerwahn in der Modebranche ist, zeigt das Beispiel von Ana Carolina Reston: Das brasilianische Model starb 2006 im Alter von 21 Jahren an den Folgen ihrer Magersucht. Damals wog sie nur 40 Kilo - bei einer Größe von 1,74 Metern. Das gleiche Schicksal erlitt im selben Jahr die 22-jährige Luisel Ramos aus Uruguay: Bei einer Modenschau brach sie tot zusammen. Die Ärzte diagnostizierten Herzversagen. Vor der Modenschau hatte Ramos wochenlang kaum etwas gegessen.
Aber nicht nur die Models lassen sich vom Schönheitsideal der Designer beeinflussen. Viele Mädchen und Frauen eifern den Mannequins nach. In ihrem Wunsch nach einem superschlanken Körper werden sie magersüchtig oder erkranken an Bulimie. Um dem entgegenzuwirken, haben sich vier deutsche Modeverbände 2008 verpflichtet, keine Magermodels mehr zu engagieren. Und die Frauenzeitschrift Brigitte lässt ihre Modestrecken seit Anfang 2010 nicht mehr von professionellen Models, sondern von normalen Frauen präsentieren.
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lac
Lächlerin schrieb:
am 24. Februar 2011 um 18:22:10
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Model-Maße
Man erwischt sich doch selbst dabei,dass man beim Blick in den Spiegel unzufrieden mit seinen "Maßen"(Massen?) ist,auch wenn sie
noch im Rahmen bleiben! Die Modeindustrie hat ihre Auswirkung auch auf "Normalverbraucherinnen"-in d. Katalogen wird Kleidung meist von jungen,superschlanken Models vorgeführt,es sieht toll aus, u.wenn man es selbst am Leibe trägt,dann.. Nicht nur MAGER- sondern auch JUGENDWAHN werden immer schlimmer,obwohl die Gesellschaft altert.SELBSTBEWUSSTSEIN FÖRDERN SEI DEVISE!
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Hermann schrieb:
am 24. Februar 2011 um 12:03:59
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Magerwahn
Der liebe Karl Lagerfeld der ja auf diese Magermodelle steht hat doch selbst nen Schatten. Um diesen Wahn nicht zu unterstützen
kaufe ich keine Mode von ihm geschweige denn ein Auto für das er Werbung macht!!!!!!!!
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KP schrieb:
am 24. Februar 2011 um 07:39:32
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Magermodels
Wenn man diese Models sieht fragt ich mich können diese Designer überhaupt Mode für "Normale" Frauen machen ?
Wer Familie und
Beruf ,sich nomal Ernährt der sieht nicht so aus.
Normale Frauen haben Kurven und sind keien Hunger Haken
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