29.09.2011, 17:04 Uhr | ema
Knochen statt Kurven: Die Models der Fashion Week in Mailand. (Foto: AFP)
Mode im Stil von Sexsymbol Marilyn Monroe soll kommenden Sommer im Trend liegen. Doch weibliche Kurven und pralle Dekolletés gibt es auf den Mailänder Laufstegen nicht zu sehen. Stattdessen machen die Models in Italien eher mit spindeldürren Beinen, hageren Armen, hervorstehenden Rippen und Beckenknochen auf sich aufmerksam. Wir zeigen Bilder der Mager-Models.
Mit einem BMI, der sicher deutlich unter 18 liegt, dürfen die jungen Models bei den Modehäusern wie Armani, Gianfranco Ferré, Emilio Pucci über den Laufsteg laufen. Dabei haben sich der italienische Modeverband und die italienische Regierung bereits im Dezember 2006 geeinigt, dass Laufstegmodels mindestens 16 Jahre alt sein sollen und einen BMI von mindestens 18 haben müssen. Die aktuellen Bilder zeigen jedoch, dass die Modehäuser in Mailand die Übereinkünfte schlichtweg ignorieren. Dabei gab es zahlreiche Debatten über die Gesundheit der Magermodels und ihre Wirkung als "Modevorbilder" auf Mädchen und junge Frauen.
Zwar behaupten die meisten Models, die auf ihr Gewicht angesprochen werden, dass sie normal essen. Doch nicht immer entspricht das der Wahrheit. Wie gefährlich der Magerwahn in der Modebranche ist, zeigt das Beispiel von Ana Carolina Reston: Das brasilianische Model starb 2006 im Alter von 21 Jahren an den Folgen ihrer Magersucht. Damals wog sie nur 40 Kilo - bei einer Größe von 1,74 Metern. Das gleiche Schicksal erlitt im selben Jahr die 22-jährige Luisel Ramos aus Uruguay: Bei einer Modenschau brach sie tot zusammen. Die Ärzte diagnostizierten Herzversagen. Vor der Modenschau hatte Ramos wochenlang kaum etwas gegessen.
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Aber nicht nur die Models lassen sich vom Schönheitsideal der Designer beeinflussen. Viele Mädchen und Frauen eifern den Mannequins nach. In ihrem Wunsch nach einem superschlanken Körper werden sie magersüchtig oder erkranken an Bulimie. Um dem entgegenzuwirken, haben sich vier deutsche Modeverbände 2008 verpflichtet, keine Magermodels mehr zu engagieren. Und die Frauenzeitschrift Brigitte lässt ihre Modestrecken seit Anfang 2010 nicht mehr von professionellen Models, sondern von normalen Frauen präsentieren.
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ema
Schepperklepper schrieb:
am 29. September 2011 um 19:32:54
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Hungerhaken
wems gefällt.....
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Master of Desaster schrieb:
am 29. September 2011 um 19:32:10
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Sonnenstudio-Inge
Sonnenstudio-Inge schrieb:
:die sind doch alle zu fett diese Magermodels, sollten mal aufhören Fastfood in sich rein zu
stopfen :
also ich nenn das ,Thema verfehlt !
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TPI Verlag schrieb:
am 29. September 2011 um 19:30:07
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Meine Freundin
ist auch superschlank, und trotzdem spießen keine Knochen. Sie mag gesunde Rohkost, meidet Alkohol und ist kerngesund. Alles
ist wohl proportioniert. Sie ißt auch genug, nur eben das richtige. Siehr 100 mal besser aus als ein Fettwabbel. Und gerade diese machen schlanke Menschen schlecht. Nicht jeder Dünne hat eine Eßstörung. Ich bin übrigens nicht zu dünn. Esse auch zu 80% Rohkost, trinke aber gern Honigwein. Außerdem ist jeder anders veranlagt. Würd ich essen wie alle wöge ich jetzt 155 Kilo
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