09.11.2009, 12:34 Uhr | ali
Tine Wittler entwirft Mode für modebewusste und trendige Mollige. (Foto: Eichborn Verlag)Es ist nicht leicht für mollige Frauen, Kleidung zu finden, die modisch ist, dem eigenen Geschmack gerecht wird und zur Körperform passt. Oft zwicken die Teile von der Stange an Brust, Oberschenkeln oder Po. Aber da es kein besseres Kleidungsstück im Laden gibt, nimmt man halt das, was da ist. Nicht immer eine gute Wahl. Tine Wittler, Autorin des Buches Pralle Prinzessinnen beweist mit ihrer eigenen Modekollektion, dass Frauen sich auch mit ein paar Pfunden mehr topmodisch kleiden und stilvoll in Szene setzen können. Hier zeigt Tine Wittler Beispiele für vorteilhafte und unvorteilhafte Mode für Mollige.
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"Man kann nichts verstecken, erst recht nicht ab einer gewissen Konfektionsgröße. Man fällt sowieso auf", weiß die 35-Jährige. Ehrlich zu sich selbst zu sein tut weh, ist aber der erste und wichtigste Schritt hin zu der Prinzessin im Inneren. Leicht ist es nicht. Denn Trendmode ab Kleiderkörpergröße 46 ist oft nichts für pfundige Frauen, weil Schnitte und Muster die Fettpölsterchen meist nicht gut kaschieren, sondern den großen Po oder den ausladenden Busen eher noch betonen. Shoppen wird schnell zum Albtraum und wenn dann die Verkäuferin von draußen in die Kabine ruft: "Na, passt die Hose? Die gibt es übrigens nicht größer" ist fast alles zu spät. "Wenn ich irgendwo Geld ausgeben will, will ich nicht wie ein Problemfall behandelt werden. Und das ist ja der Normalfall, wenn man für Größe 50 irgendwas schönes sucht", sagt die TV-Moderatorin ("Einsatz in vier Wänden").
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Wer mit Pfunden richtig shoppen gehen will, muss vor allem eines: Erst einmal Spaß an der Sache entwickeln und wissen, was einem steht und was man an der Stange hängen lassen sollte. Das ist nicht immer einfach. Vor allem, wenn das Selbstwertgefühl im Keller ist und Mollifrau sich nicht nur von den Verkäufern dauerbeobachtet fühlt. Hier liefert Tine Wittler mit ihrem Survivalguide fürs Einkaufen eine schönen Leitfaden für die nächste Shoppingtour und macht deutlich: Kräftige Frauen und modisches Styling schließen sich nicht aus (Röcke für Mollige: Hier sind Styling-Tipps).
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Tine Wittler rät, bloß nicht in zeltförmige Klamotten steigen, denn auch starke Frauen sollten lieber zu figurbetonten, bunten und leichten Stoffen greifen und die schmalste Stelle am Körper betonen. Ja, die haben A- (oben schmal), Y- (unten schmal) und X-Typen (in der Mitte schmal) durchaus, O-Frauen hingegen sind überall rund. Der Tipp der Expertin: Sich akzeptieren, wie man ist, Kleiderschrank ausmisten und den Weg zum nächsten Kleidergeschäft zelebrieren. Schließlich ist frau ja Prinzessin.
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ali
Hölle! schrieb:
am 7. Februar 2012 um 10:45:49
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Geht gar nicht!
Wer sich von der beim Thema Styling beraten lässt ist entweder blind oder muß Karneval 12 Monate im Jahr feiern...
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Nordwind schrieb:
am 8. November 2011 um 00:01:28
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Warum ...
... muss Mode für Mollige eigentlich immer aussehen, als hätte man sie von der Oma geerbt? Die meisten Klamotten sind so
altbacken, dass es einen graust. Am besten noch mit Schmetterlingen, Blümchen oder dämlichen Aufdrucken.
Schade, dass es so wenig frische, freche Mode für Mollige gibt, die auch mal ein bißchen gewagt ist oder trendy. Auch mit ein paar Kilo zuviel möchte man doch nicht herumlaufen, als habe man die Kleidung von der Großtante geerbt.
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Klarine schrieb:
am 5. September 2011 um 12:56:57
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Tipps von Tine Wittler
Also auf "Modetipps" von Tine Wittler kann ich verzichten. Wenn ich mir überlege, mit was für Kleidern die
im Fernsehen zu sehen ist??? Immer so komisch altbackene Kleider; nein danke. Dann doch lieber in einem Fachgeschäft für Übergrößen von einer netten Verkäuferin kompetent beraten lassen oder übern Versandhandel. Ich will mich ja auf die Straße trauen und nicht jeden Tag zum Karneval.....
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