28.10.2009, 10:00 Uhr | Linda Freutl
Strickkleider: So trägt man die neuen Kleider aus Wolle richtig. (Foto: 3suisses)Alle wollen Wolle. Kein Wunder! Denn Strickkleider sind die neueste Masche der Modedesigner und das Must-Have für diesen Herbst und Winter. Sie sehen nicht nur „wow“ aus, sondern tragen sich auch so: Schmiegen sich zärtlich an den Körper, halten wohlig warm und sind bequemer als enge, kneifende Jeans. Zudem wirken wir in ihnen immer angezogen. Und geschickt kombiniert, zaubern Strickkleider eine super Figur. Wir zeigen Ihnen Outfits für jeden Typ - von sportlich bis romantisch. Dazu verraten wir Ihnen, wie Sie das Strickkleid richtig stylen - und pflegen.
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Wohlgeformt im Wollgewand
Weiche Strickkleider schmeicheln nicht nur der Haut, sondern vor allem der Figur. Die wichtigste Regel lautet: Grober Strick und dicke Wolle eignen sich nur für sehr schlanke und große Frauen. Diese Stoffe sind nämlich von sich aus schon sehr voluminös und tragen damit unnötig auf. Besonders Angorawolle wirkt schnell „aufgeplustert“. Für Frauen mit kleinen Problemzonen in der Leibesmitte eignen sich dünne Strickstoffe daher besser. Ein weiterer Tipp: Wem die dünnen Stoffe zu kalt sind, der zieht einfach ein Unterkleid aus Baumwolle oder Satin drunter. Das hilft nicht nur gegen Kälte, sondern auch gegen lästiges Kratzen. Figurfreundlicher wird es zudem, wenn Sie ein Kleid wählen, dessen Schnitt dafür sorgt, dass kleine Pölsterchen einfach verschwinden. Ein gutes Beispiel: Modelle mit Taillengürteln verstecken den Bauch und zaubern eine schmale Taille.
Mit Kragen oder V-Ausschnitt?
Kleider mit üppigem Rollkragen passen dagegen zu Frauen mit einer großen Oberweite und breiten Schultern, da die Figur schmal wirken lassen. Wer zu kräftigen Beinen neigt ist mit einem knielangen Kleid und hohen Schaft-Stiefeln gut beraten. Generell gilt: Kleider mit einem tiefen Ausschnitt lenken den Blick vom Bauch und von den Beinen ab – und sehen dabei einfach hinreißend aus. Geschummelt werden kann ferner mithilfe des Strickmusters: Strickzöpfe oder andere Maschenmuster, die von oben nach unten verlaufen sind wahre Figurschmeichler – sie strecken und machen schlank. Muster und Maschen, die quer verlaufen bewirken das Gegen teil Daher: Finger weg davon!
Strick nicht zum Strickkleid
Wer Wolle trägt, hat die Wahl – jedenfalls in Accessoire-Fragen. Es gibt nämlich nur ein Material, mit dem sich Wolle nicht verträgt. Und das ist Wolle. Zwei verschiedene Wollsorten (dazu zählt auch Kaschmir) oder Strickungen (Zopf- und Ringelmuster) harmonieren nicht miteinander. Ansonsten sind Strickkleider leicht kombinieren: Wildleder (z.B. Stiefel), Satin (z.B. als Unterkleid, dessen Spitze ruhig hervorblitzen darf) oder sogar Lack sind perfekte Begleiter zum Wollmaterial. Besonders modern ist es übrigens Wollkleider mit einer Lederleggins zu kombinieren. Beim Schmuck wirken warme Materialen wie Perlen oder Horn besonders passend. Edelmetalle und Edelsteine können dagegen manchmal zu kühl aussehen.
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